Jobausschreibungen ohne Gehaltsangabe sind ausbeuterisch.
Der einzige Grund ist, potentiell Menschen zu finden, die ihren Marktwert nicht kennen (Berufsanfänger, Menschen aus anderen Ländern etc.).
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Diese Aussage ist nur korrekt, wenn auf den Job nur genau ein Skillprofil passt und die spezifische Qualifikation der Bewerber egal ist. Also eigentlich nie.
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Dem würde ich nur bedingt zustimmen. Ich sehe oft genug, dass Leute zu wenig bekommen und ich fände eine Pflichtangabe zu einem Gehaltsrahmen (von bis)durchaus sinnvoll. Für Rückfragen Leute wie dich und mich ist es unwahrscheinlich, dass wir unterbezahlt werden.
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Als Arbeitnehmer fände ich bei einer Stellenausschreibung ein Gehaltsspektrum sehr nützlich. Als Arbeitgeber habe ich dann eher das Problem, den Kandidaten zu erklären, warum sie nicht am oberen Ende des angegebenen Gehaltsspektrums liegen.
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Wir telefonieren mit Bewerbern vorab, um zu klären, ob die Vorstellungen überhaupt in einem denkbaren, gemeinsamen Rahmen liegen. Danach gelten zumindest in unserer Branche die Regeln von Angebot und Nachfrage
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Finde es sehr positiv von Beginn an mit offenen Karten zu spielen. Leider gibt es viele, die die konkrete Vorstellung des Bewerbers kennen, man zu Gesprächen lädt und dann ein Angebot weit darunter unterbreiten. Das erzeugt nur Frust und Kosten auf allen Seiten.
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Ein unverbindliches Telefonat, in dem man auch über Einkommensvorstellungen spricht, erfordert zumindest bei uns kein offizielles Anschreiben. Und ja, wir fragen dann nach ungefähren Vorstellungen. Können wir übrigens sehr gerne mal live ausprobieren, Christoph :)
Feb 12, 2018 · 11:22 AM UTC
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