Ich habe zwei Vorschläge verstanden:
1. Daten von der App an die Gesundheitsämter senden, um Tracing zu vereinfachen/automatisieren.
2. GPS Daten vom Handy zusätzlich nutzen für Risikoermittlung.
Zumindest 1) ist ein klares Problem.
Person A ist positiv, dann würde man alle Personen die ein kritischer Kontakt von A waren an das Gesundheitsamt (GA) melden. Das würde das Tracing signifikant verbessern - das GA kennt die gefährdeten Personen nicht und A ggf auch nicht, wenn er im Bus daneben saß.
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Datenschutz technisch geht das nur, wenn alle betroffenen Personen der Übermittlung an das spezifische GA (gibt 400 in D) einwilligen würden (z.B. in der App) oder man müsste den Datenschutz dafür aufheben und es ohne Zustimmung machen, was aber ggf die Nutzung reduziert.
Woher soll das GA wissen wer gewarnt wurde und wer nicht, wenn sie die Daten nicht haben? Tracen müssen sie jeden Erstkontakt und dann für die Isolation sorgen und kontrollieren.
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Die Personen, die da gewarnt werden würden, haben doch die App. Sie werden also gewarnt, ganz ohne GA. Das würde nur einen überflüssigen Weg übers GA hinzufügen.
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Aber woher soll das GA das wissen? Also wer gewarnt wurde und wen sie noch anrufen sollen. Beispiel GA ruft A an und A sagt, dass er mit B, C, D & E Kontakt hatte. B und E wurden über die App gewarnt. Woher weiß das GA, dass sie B und E nicht anrufen müssen?
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Und da liegt doch das Problem der GA Überlastung - wenn sie sagen wir mal 50% der Kontakte eliminieren könnte durch die Übertragung, könnten sie wieder mehr Kontakte manuell rückverfolgen.
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Das GA kann so etwas ja auch jetzt schon anordnen und massiv in Freiheitsrechte eingreifen. Ich sehe nicht, wo der Datenschutz da im Weg steht.
Dec 15, 2020 · 6:37 PM UTC
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