Ich habe die Diskussion nicht gesehen. Ich bin trotzdem geneigt, seine Datenschutzkompetenz in Zweifel zu ziehen. Die App mag zu wenig Features und zu viele Probleme haben, aber Datenschutz ist keines davon.
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Es ging nicht darum dass die App ein Datenschutz Problem hat, sondern ob man Daten ans Gesundheitsamt übertragen sollte um das Tracing zu verbessern + ggf GPS Daten zu nutzen. Und dann ist es ein abwägen zwischen Datenschutz und Feature...
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Habe's nicht gesehen. Grundsätzlich find ich eine Diskussion 1stmal berechtigt, sofern Leben gerettet werden könnten durch verbesserte Nachverfolgung. Wer ein Smartphone hat + Datenschutz schreit, sollte mal in sich gehen, welche Daten er an Google, Apple u.a minütlich überträgt
Ich habe zwei Vorschläge verstanden:
1. Daten von der App an die Gesundheitsämter senden, um Tracing zu vereinfachen/automatisieren.
2. GPS Daten vom Handy zusätzlich nutzen für Risikoermittlung.
Zumindest 1) ist ein klares Problem.
Person A ist positiv, dann würde man alle Personen die ein kritischer Kontakt von A waren an das Gesundheitsamt (GA) melden. Das würde das Tracing signifikant verbessern - das GA kennt die gefährdeten Personen nicht und A ggf auch nicht, wenn er im Bus daneben saß.
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Datenschutz technisch geht das nur, wenn alle betroffenen Personen der Übermittlung an das spezifische GA (gibt 400 in D) einwilligen würden (z.B. in der App) oder man müsste den Datenschutz dafür aufheben und es ohne Zustimmung machen, was aber ggf die Nutzung reduziert.
Die Personen, die da gewarnt werden würden, haben doch die App. Sie werden also gewarnt, ganz ohne GA. Das würde nur einen überflüssigen Weg übers GA hinzufügen.
Dec 15, 2020 · 6:27 PM UTC
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