Weil ich jetzt schon mehrfach (Entwickler-)gefrotzel über die Kosten für die Corona-Warn-App gehört oder gelesen habe: Wer sich da wundert, hat keine Ahnung im Enterprise Bereich und/oder die Größenordnung des Projekts nicht geblickt. Sorry.
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Replying to @AnnLe__
Na ja. FWIW, ich mache bzw. beschäftige mich seit knapp 30 Jahren mit Enterprise-Software und halte die Entwicklungskosten für ca. Faktor 5-10 zu hoch.

Jun 20, 2020 · 7:04 PM UTC

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Replying to @stilkov
Ich sage nicht, dass da nicht Risikozuschlag oben drauf kam. Aber 5-10fach? Glaub ich nicht. Rein Entwicklung, mag sein. Aber da war so viel Scheiß drumherum. Ich kann mir schon vorstellen wieviele Leute da dran waren und wo die alle abgezogen wurden.
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Ich schaffe es nicht, mir das hinzurechnen, weil ja noch nicht mal drei Monate Zeit waren. Wie viele Leute sollen daran gearbeitet haben?
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Replying to @stilkov @AnnLe__
Bin auch seit über 20 Jahren in der Branche ... speziell auch Mobile Softwareentwicklung. Selbst mit dem ganzen „Drumherum...“ teile die Faktor 5-10 Einschätzung. Finde die App und den Opensource Weg aber gut!
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Für Betrieb und Hotline fallen ja noch mal 2,5M€ pro Monat an. Ob das angemessen ist, kann ich nicht beurteilen, aber so richtig frugal erscheint mir das auch nicht
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