"Ein Vater & sein Sohn haben einen Auto­unfall. Der Vater wird getötet, das Kind schwer verletzt. Er wird in den Operations­saal gebracht, einer der Chirurgen sagt: «Ich kann diese Operation nicht durchführen, der Junge ist mein Sohn.»" Warum? Kurzum: #Sprache ist wichtig!
"Wir müssen nicht über Ästhetik sprechen, sondern über Effektivität. Wir müssen nicht über das Gesagte sprechen, sondern über das Gehörte." Wir können Menschen nicht nur mitmeinen, wenn wir sie nicht ansprechen. Dafür ist #Kommunikation viel zu mächtig. republik.ch/2020/06/12/gende…
8
3
1
40
Funktioniert auf Englisch bedeutend besser, was zeigt, dass Deutsch besonders daneben ist
1
2
Aus reinem Interesse: Bin die Möglichkeiten auf Englisch durchgegangen, aber besser wird es mMn nicht, vor allem nicht klarer, wer wer ist. Wie ist also deine Variante? 🤔
1
2
Auf Englisch („a surgeon“) fallen (fast?) genau so viele Leute darauf herein, obwohl das kein maskulines Wort ist. Den Bias gibt es also auch ohne generisches Maskulinum.
1
Du meintest aber doch es ginge bedeutend besser auf Englisch... oder habe ich dich falsch verstanden?
1
Was ich meinte ist: Auf Englisch fasst man sich nachher noch viel mehr an den Kopf und fragt sich, wieso man da nicht drauf gekommen ist. Auf deutsch irritiert das generische Maskulinum zu sehr. Aus beidem kann man interessante Erkenntnisse ableiten.
1
1
Replying to @stilkov @ninatoller
Deutsch wäre bedeutend besser, wenn es eine echte generische Form gäbe. Aber als vollständige Lösung reicht das nicht. Eine Vergleichsstudie wäre spannend :)

Jun 14, 2020 · 2:25 PM UTC