Wie wäre es denn mit … nichts? Die Reform ist so schlecht, dass man sie auch ohne Gegenvorschlag schlicht und einfach ablehnen muss
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Ich habe nicht gesagt, dass Artikel 11 oder 13 gut sind, aber ich halte die Forderungen der Rechteinhaber für gerechtfertigt. Eine Alternative wäre, dass der Webdienst dem verifizierten Benutzer beim Upload ein Formular anzeigt, auf dem der Nutzer seine Urheberschaft bestätigt.
Ich meine nicht die AGBs, die sowieso keiner liest, sondern ein explizites Uploadformular, in dem Nutzern bewusst gemacht wird, welche Konsequenzen sie bei Urheberrechtsverletzungen erwarten. Zudem sollten Uploader gegenüber YouTube verifizieren, wer sie wirklich sind.
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Nur bei YouTube? Oder auch bei anderen Videoportalen? Hältst Du es für eine gute Idee, wenn man solche Dienste nur noch mit verifizierten Klarnamen benutzen kann? Warum reicht das aktuelle Take-Down-Verfahren nicht aus?
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Bei Portalen, bei denen selbstgenerierte Inhalte hochgeladen werden. Das Take-Down-Verfahren reicht nicht aus. Man muss ja nur einmal kurz in den Portalen suchen, um Inhalte mit Urheberrechtsverletzung zu finden. Dass die Rechteinhaber auf die Barrikaden gehen, ist verständlich.
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Es gehen in der Regel nicht die Rechteinhaber, sondern die Verwerter auf die Barrikaden. Aber unabhängig davon: Dein Vorschlag mit den Klarnamen ist problematisch, gerade wenn es um benutzergenerierte Inhalte geht
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Wieso Klarnamen? Ich melde mich an, wähle mir einen beliebigen Nutzernamen aus. Meine Identität erfährt nur der Portalbetreiber. Ähnlich wie bei Telekommunikationsdiensten á la DSL.
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Der aktuell debattierte Vorschlag überträgt die Verantwortung auf die Plattformanbieter (was YT und Co. gegenüber Konkurrenten übervorteilt), die vorher kontrollieren müssen. Das ist aus meiner Sicht fundamental falsch. Von der »link tax« will ich gar nicht reden
Mar 5, 2019 · 9:02 PM UTC
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