Was mich langsam nervt an diesem Brunner-Märtyrium, ist dass ein Verstoss gegen demokratisch beschlossene Regeln als grosser Akt des Kampfes für die Meinungsfreiheit emporstilisiert wird. Man kann selbstverständlich die Regeln des Gemeinderats schlecht finden.
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Man kann jede Regel - absurd oder nicht, demokratisch oder nicht -, in Frage stellen. Das macht fast jeder Vorstoß in einem demokratischen Parlament. Wenn aber die Regel den Votstoss selbst schon ausschließt, sagt das mehr über die Regel als über den Vorstoß.
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Der Vorstoss wäre auch zurückgewiesen worden, wenn er falsch formatiert wäre. Oder beleidigend. Man könnte da genauso mit Meinungsfreiheit argumentieren. Mir scheint aber, es gäbe grössere Probleme als diese Frage.
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Zwischen falsch formatiert, beleidigend und dem Gebrauch der allseits gebräuchlichen Grammatikregeln deutscher Sprache gibt es einen Unterscheid, dünkt mich.
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Wenn du bei der NZZ (nur als Beispiel) angestellt bist, musst du auch deren sprachliche Praxis verwenden, auch wenn du es anders schreiben würdest.
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Schräger Vergleich. ParalmentarierInnen sind nicht vom Parlament oder dessen Büro angestellt, sondern wenn schon von ihren WählerInnen.
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Ja und die Mehrheit der WählerInnen hat die Mehrheit des Gemeinderats gewählt... Jedes Parlament hat übrigens Regeln. Aber offenbar seid ihr alle für Anarchie.
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Zuletzt. Aber gegen überflüssige Einschränkung des bei Millionen normalen Sprachgebrauchs. Wie gesagt: auch demokratisch beschlossene Regeln können und dürfen absurd sein. Man kann und darf die anprangern.
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Wenn man sie absurd findet, was man darf, dann sollte man die eigenen Möglichkeiten nutzen als Parlamentsmitglied und den Antrag stellen, dass diese Regeln geändert werden! Statt einfach sich nicht dran zu halten und sich dann als Opfer zu inszenieren. #fail

Aug 28, 2019 · 5:54 PM UTC