Sie sind hier, lieber Stefan, jetzt noch mehr zu Recht verĂ€gert. Wenn das BAV dieses ĂŒberaus kundenunfreundliche Verhalten der SBB als ‚vernĂŒnftig‘ beurteilt, ist das ein ObrigkeitsverstĂ€ndnis dieser Beamten aus einer Zeit, als die Bahn erfunden wurde. ‚Qu‘ils mangent du gĂąteau.‘
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Mein geschÀtzter, verÀrgerter PrÀsi. Es ist so: Das Verhalten der SBB ist nicht kundenunfreundlich, sondern steht im Dienst der Kunden, weil dank des Auslassens des Halts die totalen VerspÀtungsminuten (Anzahl Betroffene x VerspÀtung) verkleinert werden. #Dominoeffekt
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Ist die Argumentation von Beamten. Ein Unternehmen in der Privatwirtschaft wĂŒrde von den Kunden abgestraft. Hier können sie sich nicht wehren. Aber das BAV hat ja auch die VernachlĂ€ssigung der Infrastruktur der SBB immer toleriert. Von denen kann man nichts anderes erwarten.
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So wie ich das verstehe geht es drum, dass nicht x Passagiere der SBB leiden mĂŒssen weil y Passagiere der SBB den Zwischenhalt trotz VerspĂ€tung erhalten. Das macht natĂŒrlich nur Sinn wenn x deutlich grösser ist als y und wenn die y gut informiert werden.

Aug 26, 2019 · 2:49 PM UTC

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Nein, es hat nur Sinn, wenn bei x insgesamt höhere "Kosten" anfallen als bei y (monetÀre wie auch nicht-monetÀre Kosten) - damit wird das Problem halt etwas komplex; und solche beamtenhaften Lösungen sind dann schnell einmal suboptimal.
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Das Ă€ndert bei den klaren VerhĂ€ltnissen wie in den diskutierten FĂ€llen gar nichts resp. war bei diesen FĂ€llen bei Weitem erfĂŒllt. Sind die FĂ€lle weniger klar, wird nicht ausgelassen - deshalb auch die Mahnung des BAV zur zurĂŒckhaltenden Anwendung.
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