Wichtig ist mir: das sollten wenn möglich politisch demokratisch getroffene Entscheide sein. Weil Nudging, das Unternehmen machen, um möglichst viel gewinnträchtig loszuschlagen, nicht einfach "lieb" ist & liberal und das gleiche, wenns drum geht zB Gesundheit zu stärken, "böse".
Ich würde falsch verstanden wenn ich nun als unkritischer Nudging Fan dastehe. Ich sage bloss: Man kann nicht nicht nudgen. As simple as that. Beispiel EWZ Strommix. Da hat Rat den Default geändert Richtung mehr Öko. War das politische Beeinflussung? Klar. Gleich wie vorher auch.
Genau.
Dabei müsste es doch - um ein simples Beispiel zu nehmen - klar sein: Zuckerwaren und Chips bei der Kasse auf Kinderaugenhöhe auszulegen ist genauso wenig "natürlich" wie Getreideriegel und getrocknete Apfelschnitze.
Jemand entscheidet. Frage: Wer? wie? Und cui bono?
Beim Nudging ist es wie bei der "freien Marktwirtschaft". Nudging-Gegner*innen wie Anhänger des "freien Markts" glauben an einen "natürlichen Nullpunkt". Dabei gibt es den Markt nur als Resultat von Regeln. Und man kann nicht nicht nudgen. Frage ist: welche Regeln/welcher nudge?
Zu "Es kann nur verteilt werden, was zuvor erarbeitet wurde. @NZZ " kommt mir immer in den Sinn: wenn die Gewinne bei denen ankämen, die sie erarbeitet haben und nicht bei den Aktionär*innen landeten, dann müsste gar nicht so viel (um) verteilt werden...
Lieber Bundespräsident @alain_berset Die #Türkei droht mit neuem #Krieg in #Syrien. Das ist wie schon die Anexion von #Afrin#völkerrechtswidrig. Ist es die Strategie der Schweiz, öffentlich zu schweigen und damit den Angriff quasi zu legitimieren? Bitte verhindert den Krieg!
Lieber Bundespräsident @alain_berset Die #Türkei droht mit neuem #Krieg in #Syrien. Das ist wie schon die Anexion von #Afrinv#völkerrechtswidrig. Ist es die Strategie der Schweiz, öffentlich zu schweigen und damit den Angriff quasi zu legitimieren? Bitte verhindert den Krieg!