Ich bedauere den Ausgang des #Mitgliederentscheids. Trotzdem war es ermutigend, wie Teile der #SPD gegen die Weiter-So-Politik ihrer Führung gekämpft haben. Wir müssen jetzt gemeinsam diskutieren, wie wir das für einen neuen Aufbruch von links nutzen können.

Mar 4, 2018 · 9:45 AM UTC

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Wer selbst bereit wäre, alle Mittel einzusetzen,darf sich dann aber nicht mehr über die Mittel seines Gegners echauffieren. Die Linke existiert nur wegen ihrer Protestwähler im Osten. Eine Regierungspartei kann aber keine Protestpartei mehr sein und die Protestler wählen dann AfD
Ich weiß nicht, wie es heute ist, aber in den 90er Jahren wurden im Osten die NPD und die Vorläufer der Linken, die PDS abwechselnd von den selben Leuten gewählt. Ich habe da sogat Leute kennengelernt, die ihre Erst-und Zweitstimme zwischen den beiden aufgeteilt haben.
Finde ich gar nicht mal so gruselig. Anders als Parteien, folgen die meisten Wähler ja auch keiner Ideologie, sondern haben ganz handfeste, egoistische Interessen und wenn eine Partei diese nicht mehr erfüllen kann oder will, wendet man sich eben einer anderen Partei zu.
Replying to @ntygrbtschw
Da stimme ich zu. Unglückliche Wortwahl - sorry dafür.
In der Weimarer Republik hat die SPD die Austeritätspolitik Brünings solange unterstützt, bis die Nazis stärkste Partei waren. Ich befürchte eher, dass sich Weimar gerade wiederholt!
Replying to @SWagenknecht
Hach Sahra, das wird doch eh nix
Replying to @SWagenknecht
Die Zeit des diskutierens ist vorbei !! Auf die Straßen !!!