Ricarda Lang und die grüne Distopie:
#Parteitag #GrueneBPT
Ich drücke auf Play und die Show beginnt. Tosender Applaus dröhnt der Rednerin entgegen. Ich frage mich wozu, noch bevor ihre Rede begonnen hat. In diesem Wohlfühlbiotop zwischen Macbooks mit Nazis-Raus-, FCKAFD-Klebern und Refugees-Welcome-Stickern gedeiht Ricardas Saat vorzüglich. Eingebettet in diese Märchenwelt beginnt sie ihre Phantasien abzuspulen. Und, ich gebe es offen zu, es klingt gut. Sie redet tatsächlich frei, ohne Verhaspler, ohne Ähs, flüssig und durchaus schlüssig. Es ist eine absolute Fehlannahme, zu glauben, dass die Parteichefin der Grünen dumm ist. Der landläufigen Meinung, nur weil sie keine abgeschlossene Ausbildung hat, ist sie intellektuell unbewaffnet, widerspreche ich vehement. Nur wenige Menschen sind fähig, eine 10 Minütige Rede, welche das einschlägige Publikum erreicht, voller Pathos und mit einer Substanz, die dem Klientel angemessen ist, zu halten. Diese Frau ist absolut perfekt an ihrem Posten und nicht umsonst wurde sie wiedergewählt. Mit ihren weinerlichen Augenbrauen und der sonstigen Erscheinung als grünes Gesamtkunstwerk, füllt sie die Opferrolle perfekt aus, von der die Grünen massgeblich leben. Der Duktus hat sich nach wie vor bewährt. Wir stehen einer klimatischen Apokalypse entgegen, Nazis bedrohen die deutsche Demokratie, und man muss sich schützend vor das Leid der ganzen Welt stellen. Und für alle diese vollkommen abstrakten Probleme gibt es die eine Lösung: Die Grünen.
Die grüne Basis fordert ernsthaft Millionen sogenannter Klimaflüchtlinge einzufliegen. Es ist ein Manifest an Weltfremdheit, das es einem schauert und man beginnt sich zu fragen, wie sowas in einem entwickelten Industrieland möglich ist. Täglich sausen Horrormeldungen von Migrantengewalt über unsere Handybildschirme, nur die letzten Tage hat in Frankreich ein wildgewordener Mob jugendlicher Migranten ein Dorffest gestürmt, mit Messern und mehrere Verletzte hinterlassen, sowie einen Toten. Dabei sollen die migrantischen Stürmer nach Zeugenaussagen gebrüllt haben: «Wir wollen Weisse abstechen». In Dublin hat ein Algerier ebenfalls unter anderem Kinder angegriffen mit einem Messer und die Ausschreitungen der heimischen Bevölkerung unter Rufen wie: «Alle raus»! sind völlig ausser Kontrolle. Eine aufgestaute Wut bricht sich Bahn und es brennen Busse, und selbst ein Hotel, wo sich illegale Migranten aufhalten, brennt. Nicht, dass ich diese Gewalt gutheissen würde, aber die Botschaft könnte nicht klarer sein, die davon ausgeht: «Es reicht endgültig».
Bei den Grünen hört man nichts davon. Es erfordert schon eine enorme Leistung im negativen Sinne, um sowas nicht nur komplett auszublenden, sondern noch mehr Öl ins Feuer zu giessen, mit Forderungen, die jeden vernünftigen Menschen erschauern lassen müssen. Der weisse Europäer, der SUV fährt und sich einmal im Jahr einen Urlaub gönnt, ist das Feindbild. Der, der den Wohlstand erarbeitet, der abgeschafft werden soll, er ist das Feindbild. Wählt er dann noch rechts, was mittlerweile alles ist, was nicht Links ist, wird er beinahe zum Vogelfreien erklärt. Es ist eine Art Masochismus, gegen sich selbst gerichtet, für den es nicht einfach ist, schlüssige Erklärungen zu finden, der aber die abendländische Kultur mittlerweile offen existenziell bedroht.
Der gesamte grüne Parteitag ist insgesamt ein Manifest an Phantastereien von wohlstandsverwahrlosten Menschen einer Industrienation, die nie den Krieg kennengelernt haben, und ihn doch weiter befeuern wollen. Menschen, denen es zu gut geht, und die sich selbst überdrüssig sind, und sich selbst beseitigen wollen, um das Klima zu retten. Diese Narrative, so irrational sie sind, wehen durch die Hallen beim grünen Parteitag und werden frenetisch beklatscht. Es ist die Einläutung des gewollten Untergangs, und der befindet sich nicht am Anfang, sondern ist schon weit fortgeschritten. Alleine die Energie- und Migrationspolitik vermögen Deutschland an den Rand des…