Mittlerweile scheinen sich in diesem
#Konflikt die beteiligten Parteien in einer Eskalationsspirale verfangen zu haben, die jedwede ethische, moralische oder gar humanitäre Grenze überschritten hat. Nachdem es bereits die Streubomben waren, die eine neue Qualität der Auseinandersetzung brachten, ist es nun die
#Uranmunition, die unsägliches Leid bringen wird.
Schlussendlich müssen sich sowohl Putin wie
#Selenskyj in die Reihen derjenigen Kriegsherren einordnen lassen, die an Grausamkeit und Bestialität nichts vermissen lassen. Natürlich dürfen wir nicht Ursache und Wirkung verwechseln.
#Moskau ist der diktatorische Despot, der seine Nachbarn gegen alle völkerrechtlichen Vereinbarungen überfallen hat und mit seinem Imperialismus versucht, souveräne Staaten einzuverleiben. Deshalb kann auch eine diplomatische Lösung nicht bedeuten, dass sich
#Kiew dem Kreml unterwirft.
Allerdings muss sich mittlerweile auch die
#Ukraine die Frage gefallen lassen, inwieweit sie bereit ist, eine Abnutzung von Menschen und Waffen bis ins Unendliche zu treiben und destruktive Rachsucht zu praktizieren. Die Sinnlosigkeit der immer weiteren Aufrüstung ist offensichtlich. Dann kaum jemand geht trotz mancher Fortschritte in der
#Gegenoffensive davon aus, dass eine Entscheidung auf dem Schlachtfeld herbeigeführt werden kann.
Manchmal sollte der Klügere nachgeben. Keinesfalls kann damit eine
#Kapitulation gemeint sein. Viel eher müsste in den besetzten Gebieten ein Zustand der Autonomie und Demilitarisierung erwirkt werden, damit die
#Gewalt zumindest unterbricht und die Bürger ohne Einfluss von außen und unter internationalem Schutz über ihre Zukunft entscheiden können. Es braucht einen Friedensansatz, der mithilfe von Vermittlern außerhalb des Westens angestoßen wird.