Wofür brauchen die ukrainischen Soldaten Motivation, wenn sich der
#Krieg (entmenschlichend auch als "das Spiel" bezeichnet) selbst mit weiteren Waffen und neuen Technologien nicht mehr drehen lässt?
#Kiew kann dann ja offenbar nur ein Ziel haben: Selenskyj möchte aus persönlicher Rachsucht diesem unsäglichen, bestialischen und grauenvollen Abnutzungskonflikt, der vom Aggressor und Despoten Putin ausgeht, bis zum Ende durchstehen - ungeachtet davon, dass er damit immer mehr Soldaten und Zivilisten in den Tod schickt. Anstatt sich als der Klügere zu geben und endlich der
#Diplomatie eine Chance zu geben, tingelt er weiter durch die westliche Welt und verteilt seinen Wunschzettel an die ihm aus elitärer Arroganz und pragmatischer Einfallslosigkeit ergebenen Regierungschefs. Ihnen mangelt es an Interesse und Bereitschaft, eine Perspektive für das geschundene Land zu entwickeln. Denn niemand kann bei klarem
#Verstand heute noch davon ausgehen, dass es eine militärische Entscheidung auf dem Schlachtfeld geben wird.
Vom Diktator im Kreml können wir nicht erwarten, dass er seine völkerrechtswidrige und unentschuldbare Invasion beendet. Er ist in seiner geschichtsrevisionistischen Träumerei des
#Imperialismus gefangen und wird sich daraus wohl auch nicht mehr befreien. Deshalb obliegt es nun denen, die weise sind, sich auf Verhandlungen einzulassen.
#Frieden bedeutet nicht, sich Moskau zu unterwerfen. Und nein, man kann Russland seinen Feldzug nicht durchgehen lassen. Es braucht weiterhin politischen und wirtschaftlichen Druck. Allerdings müssen Vermittler gesucht werden, die Gesprächskanäle zu beiden Seiten offen halten und möglicherweise in der Lage sind, an einer
#Kompromisslösung zu arbeiten. Diese kann beispielsweise an demilitarisierten und autonomen Zonen ansetzen, in denen unter internationaler Überwachung die Bevölkerung unbeeinflusst von außen über ihre
#Zukunft entscheidet.