Lösung im Streit um Corona-Listen für Polizei in MV? ndr.de/nachrichten/mecklenbu… gut das die @LinksfraktionMV gestern den Stein ins Rollen brachte! @DerRostocker @ndrmv
3
3
5
Wie reagieren Sie, wenn ein Mensch wg. #COVID19 stirbt, der zuvor Kontakt zu einem infizierten Polizeibediensteten hatte, der sich wiederum unwissentlich im Dienst bei einer infizierten Person angesteckt hat? Zu sagen, dass das unwahrscheinlich ist, zählt nicht.
2
Wie reagieren Sie, wenn man das Wort "Polizeibediensteter" durch das Wort "Beschäftigter im Einzelhandel" oder "Beschäftigter in der Pflege" ersetzt? ....Sie merken selbst, dass Ihre Frage nicht zielführend und am Thema vorbei ist...#COVIDー19
1
Ihre Antwort ist ausweichend und am Thema vorbei. Die Frage war zielführend. Wiegt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung mehr, als das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit vieler?
1
1
Das ist ihre Interpretation. Die Frage ist, ob es in Ordnung ist ,für eine Berufsgruppe elementare Rechte über Bord zu werfen - und für eine andere nicht.

Apr 1, 2020 · 8:19 AM UTC

2
Nochmals. Rechtlich ist hier nichts zu beanstanden. Anders als für den Einzelhandel gibt es die rechtliche Möglichkeit, zumindest die Berufsgruppe Polizei zu schützen.
2
1
Dann ist es fraglich, warum die Ärztekammer M-V und die Verwaltungen in Rostock, Ludwigslust-Parchim und Vorpommern-Rügen hier so große Bedenken haben.
1
Es geht nicht nur um die eine Berufsgruppe, sondern auch um potentielle Kontaktpersonen der Angehörigen dieser Gruppe. Stichwort: Infektionskette. Beschäftige im Einzelhandel können sich durch Abstand selbst schützen. Die Polizei im Einsatz z.B. bei häuslicher Gewalt nicht.
1
Ein Beschäftigter im Einzelhandel, der vom Kunden Bargeld in die Hand bekommt oder ein Krankenpfleger, der einen Patienten aus dem Bett hebt, können sich selber schützen?
2