Wärme-Armut nimmt stark zu! Laut Statistischem Bundesamt konnten 2022 etwa 6,6 Prozent der Bevölkerung, insgesamt 5,5 Millionen Personen, aufgrund von Geldmangel ihre Häuser oder Wohnungen nicht ausreichend beheizen. Schlimmer noch: Dieser Anteil hat sich im Vergleich zu 2021 verdoppelt. Wie so oft bei Armutslagen waren Alleinerziehende mit 14,1 Prozent, gefolgt von Haushalten mit zwei Erwachsenen und mindestens drei Kindern (9,7 Prozent) sowie Alleinlebende (7,3 Prozent) besonders betroffen. Kurzum: Wärme-Armut ist eine soziale Katastrophe und die Bundesregierung zeichnet aufgrund einer fehlgeleiteten Energiepolitik verantwortlich dafür. Auch wenn Kanzler Scholz in seiner heutigen Regierungserklärung mal wieder den Ukraine-Krieg für die Energie-Verteuerung verantwortlich gemacht hat: Wahr ist, die Preise in Deutschland sind unverantwortlich hoch, weil Energie bei uns mit hohen Steuern und massiv steigenden CO2-Preisen belegt ist. Und die Regierung - anders als andere EU-Statten - sich weigert, russisches Öl über Pipelines zu beziehen. Zudem ist sie nicht bereit, die überlebende Nordstream-Röhre in Betrieb zu nehmen, wodurch wir schlagartig wieder niedrigere Gaspreise hätten. tagesschau.de/wirtschaft/ver…

Nov 28, 2023 · 3:31 PM UTC

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