Gemeinsames Zurücktreten der Planlosigkeit, statt gegen das Aussaugen des Kreises und Landes anzugehen!!!
Finde den Fehler in der Wirtschaftlichkeit im Kreistag gegenüber den Kommunen! Freisbach mit 1100 Einwohnern soll rund 1,2 Millionen Euro Einnahmen haben, muss davon 90 Prozent als Umlage an den Kreis Germersheim und die Verbandsgemeinde Lingenfeld abgeben?
Liebe Bild, Recherche war noch nie euer Schwerpunkt. 90 Prozent bezieht sich nicht auf die Kreisumlage, sondern ist die Schlüsselzuweisung B, die seit 2023 erstmalig gewährt wird! Denn die Kreisumlage kann den Aufwendungen nicht mehr genügen. Sie wurde 2020/21 von 46,50 % plus 2,5 %iger Progression - für 2023 mit Prüfung der Kommunalaufsicht auf 46,50 % plus 10 %iger Progression festgesetzt!
Alles hat folgenden Hintergrund, den ihr - Liebe Bild - ketzerisch auf den Punkt gebracht habt! "Der Landkreis braucht das Geld u. a. für die Unterbringung von Flüchtlingen, die Verbandsgemeinde hat Aufgaben wie die kommunale Wärmeplanung."
Der Ergebnishaushalt 2022 weist einen Fehlbetrag von 10,1 Mio. EUR (2021: 3,4 Mio. EUR) aus; beim Finanzhaushalt 2022 beträgt der Fehlbetrag 5,1 Mio. EUR (2021: Überschuss 0,7 Mio. EUR). Das (negative) Eigenkapital wächst weiter. Die Verschuldung steigt um 19,9 Mio. EUR auf 137,3 Mio. EUR für 2022!
Der Haushaltsausgleich wird nicht erreicht; der Landkreis ist finanziell nicht leistungsfähig.
Entscheidend für dieses Ergebnis sind u. a. die Erträge: Beim Landkreis Germersheim bleiben die Finanzausgleichsergebnisse hinter dem Vorjahr zurück. Dagegen legen die Aufwendungen weiter zu.
Nicht mit der AfD auf Kommunalebene. Wir zeigen klare Kante und treten nicht zurück!
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